SKULPTUREN
HANS-JÜRGEN KLEINER
WWW.PRAXIS-DR-KLEINER.DE

MUSIK
PHILIPP NICKLAUS
OPER STUTTGART

JULES
KÖLN

ANSA SAUERMANN
PHANTASTISCHE BAND, DRESDEN

STARZELPARK HECHINGEN
SA 01.07.17–19.00 Uhr

AUSSTELLUNGSDAUER
01.07.–01.10.2017

 
Mit freundlicher Unterstützung:
Stadt Hechingen und Stadtmarketing Hechingen e. V.

Stadtmarketing

„Hands up – Hände hoch”

Skulpturen von Hans-Jürgen Kleiner säumen die Starzel in Hechingen ab dem 1.7. ab 16.00 Uhr einen Sommer lang. Die Hand, zentrales Thema von Hans-Jürgen Kleiner, oder „vom Handeln zum Bewegen“ bzw. „vom Greifen zum Begreifen“. Zu sehen sind Gegenwartsgesten, gleich Emoticons aus dem Internet bzw. den sozialen Medien – in Stein, meist Carrara-Marmor, gelegentlich persischer Travertin – per Hand geschlagene Gefühle und Gedanken, mal drohend, mal freundlich oder auch berührend, bedeutet die Geste „Hände hoch” mal Hilferuf, mal Jubel, mal sich ergeben.

Die Ausstellung geschieht anlehnend an die alte Idee, nach dem katastrophalen Hochwasser von zuletzt 2008, einmal alle Anrainer und Hochwassergeschädigte in einem „Wir-Gefühl” zu vereinen um gemeinsam einen schönen Abend
zu erleben. Damals, 2008, stellte Kleiner seine Skulptur „Frau gegen die Flut” auf der Hugo Brücke auf – jetzt ist sie auf dem Skulpturenpfad im Stadtgarten in Hechingen zu sehen. Inzwischen sind Jahre vergangen und zahlreiche
Hochwassermaßnahmen ergriffen, nicht zuletzt die Renaturierung der Starzel in Hechingen erfolgt, sodass der Idee mit Skulpuren auf Brücken und daneben Raum gegeben werden kann.

Auf dem Weiss des Marmors weisen Flächen mit Arbeitsspuren auf vergangene wie zukünftige Geschichten hin, eingefangen in Gesten die schneller sind als Worte ähnlich Tönen in der Musik, die, in Reihe, eine Melodie ergeben.

So wird die Ausstellung gleichwertig im Dialog am 1.7. gegen 19.00 Uhr mit einem musikalischen Programm gestartet. Mit dem jungen Tenor Philipp Nicklaus der Oper Stuttgart gibt es große Gefühle in zahlreichen Arien.
Weiter geht es mit der schweiz-kanadischen Singer/Songwriterin JULES aus Köln.

Ein absoluter Höhepunkt ist mit Ansa Sauermann und seiner phantastischen Band aus Dresden zu erwarten. Zu Ansas heiserer Stimme kommen manchmal nur die geschlagene Akustikgitarre, mal ein holziger Beat,
der Blues mit Club verbindet, und manchmal eine Soundwand von Britpop-Ausmaßen, gepaart mit tiefgründigen deutschen Texten – einer der weiss was er will und zunehmend grosse Erfolge auf der Bühne feiert.

Es gilt an diesem Abend, ob liegend, sitzend, stehend, flanierend, tanzend oder in anrainender Gastronomie verbleibend – so z.B. im Starken Café mit 20-jährigem Jubiläum mitfeiernd –
mit Körper, Sinnen und Bewegung, bei freiem Eintritt zu „handeln“.

Sind doch Hände, wie man sagt, Finger der Liebe, Fühler der Blinden, Zunge der Stummen.

Plan